Samstag, 20. Januar 2018

Ankunft auf Atlantis

Stelen im Licht

Deiner Seele Kern erstrahlt von Innen.
Was fest ist, werde flüssig,
was hart ist, werde weich.
Was weich ist, werde klar.
Was klar ist, werde Licht.
Was licht ist, werde Sein.


Ohne Worte ist der Ort des Seins.

Ana López, 20.1.18

Warrior of heart

https://www.youtube.com/watch?v=Ga86NuEYIRo

Egoismen
Die Wurzel aller Egoismen, alles Festhaltens an irgendetwas ist für mich:
Das Gefühl nicht geliebt und angenommen zu sein, so wie du bist.
Daraus resultiert das Gefühl, was ich bin ,angeblich bin, meine, habe, denke, nicht will oder will,
festhalten zu müssen.
Wenn wir irgendetwas an anderen ab-lehnen, sind wir im Widerstand, Widerstand ist ausserhalb eines Zustandes von Glück, Freude und Angenommenseins.
Der Andere ist immer Spiegel für uns, so wie wir selbst auch immer Spiegel für den Anderen sind.
Im Grunde gibt es keinen besseren, schöneren, sauberen Spiegel,
alles nur brainfuck.
Die Frage ist, ob du Widerstand aufgebaut hast in den Spiegel zu schauen, egal, was er dir zeigen wird.
Wer frei ist, frei ist, wirklich frei ist, scheut nichts, ist furchtlos,
furchtlos in seinem offenen Herzen, da gibt es nichts mehr weiter zu öffnen, zu verstecken, zu verstellen,
denn es strahlt einfach aus sich selbst heraus, unbeirrbar, unbefleckt, und darum auch unverletzbar.
 
 
Geheimnis des Herzens

freies Yantra

Ich bin ein ewiges Geheimnis. Ich weiß, dass ich nichts weiß.
Aber, das beunruhigt mich nicht.
Es gibt nichts zu erreichen und zu bezwingen.
Einzig und allein mit dem
Hier und Jetzt besteht
genug Auf-gabe.


Eideen, 20.1.18

Donnerstag, 18. Januar 2018

Midgard-Traum



Midgard-Traum

Heute Nacht kam zu mir im Traum die Midgardschlang.
Unaufhörlich schlängelte sie durch die Welten
und hörte alles und fühlte alles...
Dann hielt sie einmal kurz an vor mir,
öffnete ihr Maul und zeigte mir ihre sechsunddreißig Zungen;
ein Jede hatte eine andere Farbe.
Ich fragte, warum hast du sechsunddreißig Zungen?
Sie antwortete, weil ich in den Zungen der Welten zischele,
ich gebiete dir Einlass in die Welten Yggdrassils.
Berühre nacheinander meine Zungenspitzen 
und ich zeige dir als erstes die Feuerwelt von Alfheim...

Neun Welten hat die Weltenesche, 
ein jedes Heim in den vier Elementen gestaltet.
Sechsunddreissig Dimensionen magst du durchdringen, 
bis du ganz geworden in der Weltenschlange Tanz.

Sieben mal sechs sind ihrer Lebenssäfte Kranz, 
geheilt und geheiligt sei dein Weg sodann
in der dreifaltig Göttin Glanz.

Die neun hält aller Ding zusamm´, 
die Neun, die treibt dich fort in der Dimensionen Raum.

Der Weisheit hat kein Ende und kein Anfang,
nun, so du meinen Schwanz berührst, 
so öffnet sich erneut mein Maul:

schau der Sternendinge Glanz.

Eideen, 18.1.18

Mittwoch, 3. Januar 2018

Die Sternenpflückerin

Lass deine Träume aufsteigen,
aus dem unergründlichen Alleins.

Was dein Herz begehrt, liegt nicht
offen auf einem  silbernen Tablett.

Seelenteiche sind oft tief oliv
und in ihnen kannst du dich
erst spiegeln,

wenn die Oberfläche ganz still ist.

Finde zurück zu deiner Sternenheimat.
Lass alles Irdischscheinende los.
Erkenne die grösseren Zusammenhänge.

Eines Tages blinzelt dich dein Stern an.
Und bevor du ihn pflückst,
zeigst du auf unendlich viele andere.

Und du fängst an, sie zu pflücken,
diese Weisheit der Sterne, die dich empfängt,
zeigt dir den Weg deiner Seele.

Eideen, 3.1.18







Dienstag, 21. November 2017

Cernunnos



Cernunnos

Ich rufe dich im fahlen Licht der leisen blauen Stunde.
Wenn es still wird, und die Farben verblassen, leuchtet dein
tiefgrünes Herz wie ein warmer Schauer durch meine Adern.

Wenn die Düfte steigen, und die Nacht sich ausbreitet,
steigst du hinab zum Mondlichtplatz.
Und alle Tiere versammeln sich
in einem Moment des Kreises.

Erhaben, mächtig und eindringlich,
prunkvoll, majestetisch, wie ein König,
voller Kraft und Selbstverständnis,
bitte ich um Einlass in dein Reich.

Wild und ungestüm, wie ein ausbrechender
Frühling, wie ein nicht zu bändigender Sturm,
oder auch einfach durchdringend liebend,
so erscheinst du dem, der sich dir in Respekt
gebärdet.

Hier bin ich, reich mir deinen Becher,
denn heute ist ein Festtag.

Ana María, 21.11.17

Donnerstag, 16. November 2017

Die Träumende

Die Träumende

Ich schliesse meine Augen und sinke in mich hinein, je tiefer ich sinke, umso weiter wird mein Sein, durchfliesse Welten, Kosmen und alle Ebenen...heimwehtrunken, süssen Nektar vernehmend, schwebt ganz zielgerichtet meine Schmetterlingsseele zu dem Trank, der sie nährt ....und webt Geschichten aus Lichtfäden...
genährt und gestärkt kehre ich aus weiten Fernen heim in meinen Leib, bereichert durch die Säfte der Nacht und ich webte das Morgen, das Gestern, das Jetzt...
und da ist kein Trug, kein Trübsal, sondern Gewissheit, ich navigiere mein Seelentraumschiff durchs Leben hindurch zu dem Ort meiner Bestimmung...
flutendes Sternenkleid überwältigt meine irdische Beflissenheit...
Eideen, 16.11.17