Samstag, 12. September 2020

Das Auge des Wasserdrachen

 Das Auge des Wasserdrachen:
AEines Morgens lief ein kleiner Junge am Strand eines grossen Sees entlang und war ganz tief versunken in den Glanz des Wassers und träumte sich so in den Tag hinein. Da plötzlich funkelte zwischen all den Sonnenglitzern auf den Wasser etwas hindurch.
Voller Neugier zog der Bursch seine Schuhe aus und ging ins Wasser, um das funkelnde Etwas herauszufischen. Es war ein ovaler Stein, der schaute aus wie das Auge des Wasserdrachen.
Und plötzlich in seiner Hand würde das Auge lebendig und sprach zu ihm.
Du bist mein Augen-Finder.  Ich verlor es im Kampf mit einem dunklen Drachen.
Wenn du meinen Wohnort findest und mir mein Auge bringst, werde ich dich reich entlohnen.
Also voll in seinem Herzen bewegt, machte sich der kleine Junge auf den Wasserdrachen zu finden. Und vermutete ihn auf dem Grund des Sees.
Er riss sich die Kleider vom Leib und holte so tief Luft wie er nur konnte. Als tüchtiger Schwimmer gelangte er an die tiefste Stelle des Sees. Doch hier war kein Drache. Er fand nur einen grünen glitschigen Algenmann, der sich in seinem Schlaf gestört fühlte.
Wo kann ich den Wasserdrachen finden?
Den Wasserdrachen? Hab ich schon lang nicht mehr gesehen...
Versuche es mal bei den Nixen am schilfigen Ufer, die tuscheln sich alle Neuigkeiten weiter.
Nackig wie er war rannte der Bub nun zum schilfigen Ufer.
Voller wildem Gelächter und Getuschel tummelten die Nixen im Schilf.
Sie lachten den kleinen nackten Jungen aus.
Was willst du hier du blasser Zwerg?
Ich suche den Wasserdrachen.
Den Wasserdrachen, den Wasserdrachen sahen wir zuletzt im Kampfe mit einem dunklen Drachen.
Danach, danach ward er verschwunden...
Nun, Versuch es mal bei den Sumpfgebiet wo die uralte Sumpfkröte haust. Die Alte weiss bestimmt seinen verbleib...
So zog der kleine Junge weiter in die Sumpfgebiete und rief, nun schon ganz am Ende seiner Kräfte, nach der uralten Kröte.
Er setzte sich hin, weil er nicht mehr konnte.
Da kam sie plötzlich herbeigehüpft.
Kraaak. Was willst du hier ? Du grüner Pimpf!!!
Ich suche den Wasserdrachen, der im Kampf sein Auge verlor.
Kampf? Kampf? Kampf? Ach ja,  dunkel erinner ich mich.
Hm. Ich darf es nicht verraten.
Er ist nun verwundbar und hält sich unsichtbar.
Ich gebe dir ein Rätsel.
Wenn du es löst, wirst du ihn finden.
Drei Tage Hunger,
unter den Menschen weilt Kummer.
Die Alten ohne Trost sterben,
durch Gift die Pflanzen verderben.
Aller Lebensmut erlischt,
der See voller Tränen dich trifft.

Ganz ohne Hoffnung das Rätsel jemals zu lösen, geht er gebeugten Hauptes
zu seiner Kleidung und Schuhwerk zurück.

Ganz aufgegeben schlurchzend
brummelt er den Spruch sich vor.
Bis ihn seine Traurigkeit so sehr überflutet,
das er weint und weint und weint...und
unter seinen Füßen eine riesen Lache entsteht.
Bis er seine letzte Träne ausgeweint hat.

Nun ganz still und regungslos schaut er zu seinen Füßen.
Und im Schimmer der nun blutroten Abendsonne schimmert zart und golden ein Einäugiger Drache zu ihm auf aus seiner Tränenfütze Glanz und spricht:

Ich bin in dem Wasser deiner Zellen.
Deine aufrechte Trauer hat meinen Bann gebrochen.

Der Junge legt das Auge sanft in den Tränensee und sogleich erwacht der Urhüter des Wassers in voller Größe.
Du bist Elias, der das Auge des Drachen fand.
Von nun an, wird das Wasser des Lebens deine Wege tragen und es wird dir an Nichts mangeln.
Dein Mitgefühl wird das Herz all derer erweichen, denen du begegnest.
Mein Segen ist dein ewiger Begleiter!🐉🐲🤩

Copyright@Eideen Ana ( darf gerne nacherzählt werden mit Urhebernennung)

Intimidad- aus nacktem Herzen

 Mit nacktem Herzen (in- timidad)
Ich möchte dir begegnen mit nacktem Herzen,
dort wo das Gewand der Scham und Schuld abgelegt wurde.
Dort wo wir durch das Tor der Wahrhaftigkeit hindurch gegangen sind.
Dort wo du den alten Staub der Vergangenheit abgeklopft hast.
Dort wo du die Gespenster der Vergangenheit an den Nagel gehängt hast.
Dort wo du nackt und verletzbar mit mir dich traust in der Mitte des Feuers zu stehen von Angesicht zu Angesicht.
Dort wo du mir jenseits aller Hüllen der Zeit gleichzeitig Mutter, Vater, Tochter, Sohn, Bruder, Schwester, Mann und Frau bist.
Dort wo wir alle Schichten der Mauern, die uns trennen, abgetragen haben.
Es ist dort irrelevant, wie wir den Ort nennen.
Dieser Ort ist jenseits von richtig und falsch.
Jenseits von Gut und Böse und jenseits
bereits gemachter Vorstellungen.
Und er ist jenseits vom Wissen, was geschehen wird.
Dort wo du diesen Ort in dir entfesselst, können Wunder geschehen.

Ana Eideen. 12.9.2020

Freitag, 29. Mai 2020

Das Grausame in Liebe wandeln- Anleitung zu wirksamer Magie

Das Grausame in Liebe wandeln

Anleitung zu wirksamer Magie
 Das Leben bringt einiges an Grausamen und Furchterregendem.
Für manche beginnt es schon so im Mutterleib und mit dem ersten Atemzug.
Wo wir herkommen ist weder Leid noch Grauen noch Furcht noch Trennung noch Verlust.

Mit dieser Inkarnation beginnt eine Trennung von der Ur-quelle.
Die je näher an der Quelle umso dramatischer das Trauma der Trennung.

D.h. wenn wir am Anfang unsere Kinder nicht behüten und beschützen vor diesen seelischen Verletzungen die Seele ihre Ur-quelle vergisst als Schutz vor zu grossem Schmerz. Sie muss flüchten.
Wo aber kann sie sich hinflüchten an einen Ort ohne Schrecken, Angst und Panik. Wo ihre Seele Heimat findet und wieder Zugang zur verschütteten Ur-quelle.

Hier kann sie wieder frei atmen.
Dies war bei mir gegeben mit ca. 2, 5 Jahren als wir umgezogen waren in ein Haus am Waldrand inmitten von unberührter Natur.
Meine geschundene Seele fand die Möglichkeit zu heilen und zu regenerieren hier in der wilden und ursprünglichen Natur inmitten von Wald, Fluss und Berg.
Wo niemand was von mir wollte und alles sich bedingungsfrei und liebend sich mir schenkte.
Und in diesem sich bedingungsfrei schenken heilte und reifte meine Seele.
Inmitten von Mutter Erde.
Ganz hingegeben ans Sein.

Ich kann dir und deiner geschundenen Seele diesen Heilungsweg zeigen.
Nichts weiter war und ist meine Absicht mit meinem intuitiven Geomantieweg.
Zu dem ich einlade.

Amen.
Eana, 29.5.2020


Tod und Sterben aus schamanischer Sicht

Der Tod ist eine Tür
Wenn du meinst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her.


-eine Werbeheinheit: Da ja viele Menschen anscheinend meine Texte lesen, zumindest gibt es oft pro Monat tausend Klicks, d.h. geteilt durch 30, ca. 10-30 pro Tag, fände ich es auch schön, wenn man irgendwie auch einen Kommentar hinterlässt, so das ich weiss, das der Klick nicht von einem automatisch gesteuerten Roboter kam (oder doch???)-

-Auf Gesichtsbuch klappt das ja wie am Schnürchen das Kommentieren, warum also nicht hier direkt auf meine Homepage, die noch nicht einmal überwacht wird, oder zur Datensammlung benutzt wird???


Also weiter:

Der Tod ist eine Tür. Hinter dieser Tür geht es weiter, wer schon mal dem Tod von der Schippe gesprungen ist, weiss wovon ich spreche.

Manchmal sind Tiefpunkt im Leben auch Tode, auch Unfälle mt Stillstand sind Tode. Im Grunde besteht das ganze Leben aus Leben, Sterben und wieder neu geboren werden.

Gut es gibt Ausnahmen: Manche verstehen ihr ganzes Leben als Strafe, oder als Strafe Gottes???
Nun wie sehe ich das aus schamanischer Sicht.

Das Leben ist rhythmisch zu verstehen, so wie Einatmen und Ausatmen (gerade will man das in ein Zwangskorsett pressen, das Atmen).

Und ja die Luft brauchen wir ja auch zum Atmen. Die ist aber sehr oft vergiftet, auch gibt es geistig und auch seelisch vergiftete Luft.

Dann sollten wir uns reine Luft wieder verschaffen.

Ohne gesunde Luft und gesundes Atmen sterben wir langsam. Wir siechen dahin.

Der Mensch als Wesen ist als freies Wesen gedacht, so wie die Vögel auf dem Felde, sie kümmern sich nicht um das Morgen und finden Körner vor ihrer Nase, weil sie wach und aufmerksam im Hier und Jetzt verweilen.
Alle Tiere und Pflanzen und Steine und Felsen verweilen im Hier und Jetzt und scheren sich weder um Gestern noch um Morgen.

Wir seltsam einzig das Menschenwesen sorgt sich um sein Gestern und um sein Morgen.
 Und das Morgen enthält tatsächlich zu 100%er Sicherheit den physischen Tod.

Und war danach kommen mag, nun ja, da schweigt sich so das Schulsystem mehr oder weniger aus.
Religion kann abgewählt werden.

Das wir aber vor uns dahinsiechen, und mehr sterben als lebendig leben, sagt uns niemand in der Schule.

Irgendwann stehst du bestenfalls frustiert und hoffnungslos da, oder schwer depressiv oder ausgebrannt

und fragst dich??? Wars das?  Arbeit, Kinder, Frau/Mann und ein bissl Freizeitvergnügen.
Ach ja das Freizeitvergnügen wurde ja jetzt abgeschafft.

Nun, dann wohl nur noch fremdgesteuert wie ein Roboter marschieren. Schöne Neue Welt,
herzlichen Glückwunsch,
wir sind angekommen.

Gibt es jenseits der menschengemachten Lebenskonstrukte noch Alternativen???
Wo finde ich sie?


Sind diese Lebenskonstrukte nicht eher lebendige Todeskonstrukte?

Frage Mutter Erde:

Sie antwortet:

Meine lieben Kinder, ich gebe euch das Leben und ich nehme es auch wieder.
Dazwschen könnt ihr spielen wie ihr wollt,
ihr könnt auch leiden wir ihr wollt,
ihr könnt weinen, krampfen und stolpern.

All das sehe ich, all das fühle ich.
ALL das ist in mir.

Alles gebe ich euch, ich selbst mich ganz mit Haut und Haar.

Und ihr nehmt mich, und ihr nehmt mich aus, und ihr tretet auf meine Schönheit
und wandelt sie in eine Höllenbrut.
Nein selbst Höllenbruten sind schön.

Ihr wandelt sie in totes Chaos.
Ich urteile nicht.
Ich bin eure Mater, eure Materia.

Material macht ihr aus eurer Mater.
Nun und sehr unglücklich seid ihr dabei.

Das Leben hat seine inneren Ordnungen und ich webe im Gleichgewicht
das Gewebe des Lebens.
Und das Leben webe ich und ordne es wieder neu.

Und ich reagiere auf euren Material-missbrauch und euer totes Chaosgewebe.
Ich reagiere auf das Krebsgewebe.
Ich stosse ab.
Weil ich zum Leben und zum Lebendigen Liebevollen wandle.

In meiner unendlichen Güte verwandele ich mich mit meinen Kindern.

Und ich liebe euch alle ohne Unterlass und auch trotz euerem Aderlass an mir.

Sehet wie ich wandle und wandelt euch mit mir.

Wandelt wieder mit mir.
 Ich bin die grosse Lebensspenderin und die grosse Lebensumwandlerin.

Eana, 29.5.2020


Donnerstag, 14. Mai 2020

Am Anfang



Am Anfang dieser Neuen Zeit

Ich habe dir ein Versprechen gegeben durch die Zeiten hindurch. Wir werden uns wiedertreffen am Anfang der Neuen Zeit.
Hier wird es nicht mehr ausschliesslich um uns Beide gehen. Denn durch viele Höhen und Tiefen, Feuer, und Wasser, Stürme und Gezeiten werden wir bis dahin schon gegangen sein, um uns selbst ganz wieder zu finden, jenseits von Schmerz, von Leid und Entbehrung, jenseits von Einsamkeit und von Hass, jenseits von Machtstreben und Geltungsdrang. Unser ich kann zurücktreten und unser Sein kann leuchten ganz allein auch ohne dich.
Doch mit dir gemeinsam können wir eine ganze Welt zum Leuchten bringen, die Welt der Neuschöpfung.
Ich bin nicht perfekt, ja ich habe meine Macken und Narben, meine Wunden und oft auch immer noch ein blutendes Herz.
Aber es heilt auf wundersame Weise immer wieder neu. Und danach strahlt es noch heller, welch Wunder.
Heute fühle ich mich am Meeresgrund, taste im Dunkeln und taste blind den Meeresboden ab.
Da ist Spitzes und Rundes, da ist Hartes und Weiches, da ist Bekanntes und Unbekanntes. Und wieder nehme ich einen Stein, der mir seine und meine Geschichten erzählt.
Ich höre sie mir an, ich lege den Stein zurück an seinen Platz und ich schwimme weiter.
Ich mag heute ein Heilungslied singen.
Zusammen mit meinen Freunden hier unten in diesem unermesslich weiten Ozean, der so schwingt und alle Wellen des Klangs hinfort trägt unverdünnt in 100.000facher Verdünnung und ja Verstärkung.
Bringe deine Seele im Klang zum Schwingen...vielleicht erreicht der Klang meiner Worte auch dich.


Eana, 14.5.2020

Donnerstag, 23. April 2020

Alles, was ist



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Alles, was ist

ist untrennbar miteinander verwoben.
Dies ist das Geflecht des Lebens,
das Gewinde der Spirale des Lebens.

Jeder Eingriff in das Netz des Lebens
hat unberechenbare Folgen als Konsequenz.

Die unermesslich sind.
Der Mensch spielt sich als Deus-ex-Machina auf.
Der Zauberlehrling wird seine Lektion verpasst
bekommen, so oder so.

Wir sind untrennbar miteinander verbunden
und wir sind abhängig von Allem, was ist.

Hebeln wir die Gesetze des Lebendigen
aus ihren Ankern,
kippt das zerbrechliche Gleichgewicht.


Wir wissen noch nicht, was für ein Vir das ist, was ausgesetzt wurde. Jeder künstliche Eingriff in das Gefüge des Lebens wirkt sich dramatisch folgenschwer aus.
Wir sollten das aus der Geschichte gelernt haben.

Geh auf deine Reise und fange an im Gewebe des Lebens zu lesen.

Eideen Ana, 23.4.2020

Montag, 20. April 2020

Von Shakti an Shiva- von Frau zu Mann

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Von Shakti an Shiva-von Frau zu Mann

BITTE geh an mir vorbei, wenn dein Schmerz mir wahrhaftig in die Augen zu schauen, nicht dem Schmerz darüber entspricht, mich verleugnet, gedemütigt, missachtet und ignoriert zu haben.
Bitte geh an mir vorbei, wenn du nicht bereit bist, dein eignes Licht zu finden.
Ich habe keine Waffen mehr. Ich habe sie schon lange abgelegt.
Wenn du meinen Augenblick, meine Hingabe und mein pulsierendes Herz nicht wahrnehmen kannst, wird es sinnvoll sein, meinen fruchtbaren Acker zu verlassen. So du ihn ohne Erlaubnis betreten hast.
So viele Samen schenkt Mutter Erde in Hülle und Fülle und dahinter steht der Wille des Lebendigsein, die Kraft der Entfaltung, der Mut sich selbst dem Glanz des Lichtes zuzuwenden.
Weil es uns inhärent ist.
Der ewige Tanz von Shiva und Shakti tanzt in mir
jenseits aller Erscheinungen und ich gebe mich nicht mehr her, um dir untertan zu sein.
Es heisst: Dienet der Erde!
Ich diene der Mutter Erde und gebe mich ihr hin
und tanze bis meine letzte Stunde geschlagen hat, den Tanz von Shakti und Shiva.

Eideen Ana